Netzwerke und Systeme: Alles ist relational

October 7th, 2008

Vor einem Jahr hat die Frankfurter Netzwerktagung den Aufbruch der deutschen Sozialwissenschaft in Richtung der Etablierung relationaler Methoden und Theorien eingeläutet. Ende September hat sich diese Strömung „transatlantische Impulse“ geholt – und aufgezeigt, was man selber zu bieten hat. Hier gehts weiter »

Cold Fusion is Warming Up – Again

August 14th, 2008

For about 50 years science has been trying to reproduce the process that powers the sun and use it as an energy supply on earth. In eight years the international fusion reactor ITER is supposed to get operative and initiate the age of Hot Fusion – a scientific dream and a billion Euro project. Currently a conference is taking place in Washington DC, right at the doorstep of US Congress. It’s motto: “Exciting New Science and Potential Clean Energy.” But it’s not about Hot Fusion. The following is a translation of a report on Cold Fusion that aired on Deutschlandfunk today. It was followed by a conference report by the science correspondent. Read the rest of this entry »

Kalte Fusion nimmt erneut Anlauf

August 14th, 2008

Seit etwa 50 Jahren wird versucht, den Prozess, der in der Sonne abläuft, auf der Erde zu reproduzieren und für die Energieversorgung zu nutzen. In acht Jahren soll der internationale Forschungsreaktor ITER in Betrieb gehen und die Ära der Heißen Fusion einleiten – ein Wissenschaftstraum und Milliardenprojekt. Zurzeit findet in Washington DC, direkt vor der Haustür des US-Kongresses, eine Konferenz zur Kernfusion statt. Das Motto lautet: „Spannende neue Wissenschaft und potenzielle saubere Energie“. Doch um die Heiße Fusion geht es nicht. Der folgende Bericht über die Kalte Fusion lief heute im Deutschlandfunk (hier nachzuhören). Gleich darauf berichtete der USA-Wissenschaftskorrespondent über die Konferenz (hier nachzuhören). Read the rest of this entry »

Lobbying for Cold Fusion

August 12th, 2008

In 2004 the German online magazine Telepolis ran my mini series about Cold Fusion. The background was an evaluation of the state of research by the US Department of Energy. Their conclusion remained ambiguous. A home program for Cold Fusion, as the proponents had hoped for, was not established. Now the science lobbying has entered another round. Since Monday the 14th International Conference on Condensed Matter Nuclear Science is held at the doorstep of US Congress. But ground work is international and especially going strong in India. A key role is attributed to a recent demonstration of Cold Fusion at Osaka University in Japan, which some hope to be the beginning of a breakthrough. Part 7 tells a background story of these scientific and political efforts. Read the rest of this entry »

Lobbying für die Kalte Fusion

August 12th, 2008

2004 lief bei Telepolis eine sechsteilige Mini-Serie über die umstrittene Kalte Fusion. Hintergrund war eine Begutachtung des Stands der Erforschung dieser potentiellen Energiequelle durch das US-Energieministerium. Das Ergebnis blieb zweideutig. Zu der breit angelegten Forschungsförderung, die die Antragsteller sich gewünscht hatten, kam es nicht. Nun ist das Wissenschaftslobbying der Kalte-Fusion-Forscher in eine neue Runde gegangen. Seit Montag findet vor der Haustür des US-Kongresses die 14. Internationale Konferenz für Festkörperkernforschung statt. Doch auch international gibt es Bemühungen, die Forschung auszuweiten, besonders in Indien. Eine Schlüsselrolle kommt der kürzlichen Demonstration einer Kalten Fusion an der Osaka Universität in Japan zu, von der Manche sich den Anfang eines Durchbruchs erhoffen. Teil 7 der Serie schildert Hintergründe dieser internationalen wissenschaftlichen und politischen Bemühungen. Read the rest of this entry »

Bubble Fusion Investigation Raises Questions

August 3rd, 2008

Last week in Deutschlandfunk, I reported about Bubble Fusion researcher Rusi Taleyarkhan who has recently been accused of research misconduct. Below, I’m providing an English translation of the report. The report was followed by an interview with Günter Lohnert, the editor of a journal at the center of the debate. Finally, I’m reproducing an interview I did with Rusi Taleyarkhan, hours after he had filed an appeal. So here comes the translation of the report: Read the rest of this entry »

German National Radio interviews Günter Lohnert

August 3rd, 2008

Following my July 30, 2008, report in Deutschlandfunk about the investigation of Rusi Taleyarkhan, Prof. Günter Lohnert, a central figure in the investigation report, answered the moderator’s questions. The following is a translation by courtesy of DLF: Read the rest of this entry »

Interview with Rusi Taleyarkhan

August 3rd, 2008

Having been accused of research misconduct by an investigation committee of Purdue University on July 18, 2008, Rusi Taleyarkhan filed an appeal on July 28. I did this interview two hours afterwards. Passages were used in a report in Deutschlandfunk. Read the rest of this entry »

Bläschenfusion-Untersuchung wirft unangenehme Fragen auf

July 31st, 2008

Mit dem Namen Rusi Taleyarkhan wird eine Variante der Kernfusion im Labormaßstab verbunden (Bläschenfusion). Seit 2006 Anschuldigungen gegen ihn auftauchten, wird mit diesem Namen jedoch auch Alles von Schlamperei bis Betrug verbunden. Nachdem ein erstes Untersuchungskomitee ihn 2006 freisprach, hat ihn ein zweites nun des “wissenschaftlichen Fehlverhaltens” bezichtigt.

Mit seinen 100 Fußnoten scheint der aktuelle Untersuchungsbericht grundsolide. Doch seine Beweiskraft schwindet rapide, wenn man ihn kritisch studiert. Ergebnisse dieses Studiums habe ich nun im Deutschlandfunk berichtet (hier zum hören). Der Stuttgarter Professor für nukleare Energiesysteme Günter Lohnert findet die Anschuldigungen schlicht “lächerlich” (hier nachzuhören). Er war der Gutachter eines Aufsatzes, der in der Untersuchung eine zentrale Rolle spielt. Read the rest of this entry »

Zugang zu Rohdaten über Informationsfreiheitsgesetze

July 27th, 2008

Normalerweise mache ich ja die Interviews. Diesmal bin ich mal interviewt worden. Jedermann hat ein Recht auf Einsicht in deutsche Behördenakten - zumindest in vielen Bundesländern und im Bund. Von Fall zu Fall lohnt es sich, diesen Weg zu gehen, auch wenn es lange dauert. Der Deutschlandfunk berichtet (hier zum hören) über das Informationsfreiheitsgesetz und seine journalistische Nutzung. In meinem Fall ist der Hintergrund eine Recherche zum Cross Border Leasing, veröffentlicht in einem, zwei Artikeln in der taz.

Die Bedeutung für die journalistische wie wissenschaftliche Netzwerkforschung ist: durch das Informationsfreiheitsgesetz werden Rohdaten von öffentlichen Einrichtungen prinzipiell zugänglich.